Am vergangenen Sonntag machten sich alle Interessierten mit dem Fahrrad auf den Weg nach Ristedt. Vorbei an der ehemaligen Raketenstation und den Störchen im idyllischen Grün – kurz unterbrochen für einige Erklärungen zum Dorferneuerungsprogramm – ging es zu Tim Verbarg, einem sympathischen Klein- und Lebenskünstler. Es folgte eine spannende Führung durch seinen Garten, der in verschiedene Bereiche aufgeteilt ist und teilweise in Permakultur betrieben wird. Hier gab es an jeder Ecke etwas zu staunen und überall warteten kleine Kunstwerke. Besonders interessant waren die verschiedenen Dachbepflanzungen sowie der Mix aus Zier- und Nutzpflanzen. Auch den Gästewohnbereich, die Sauna und die Nebengebäude durften die Teilnehmenden bewundern – alles von Tim Verbarg selbst erbaut aus bis zu 95 % gebrauchten Materialien. „Alles aus Müll!“, erklärte er scherzhaft. Begleitet wurde die Führung und das anschließende gesellige Kaffeetrinken im Schatten der Pflanzen von Gedichten und musikalischen Einlagen des Gastgebers. Ein anregender, kurzweiliger und rundum schöner Ausflug in ein echtes Kleinod.




Artikel kommentieren